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Komprimierter 2-Tage-Plan für Amsterdam 2026. Fachkundige Tipps, was Sie auslassen, wo Sie essen und wie Sie Menschenmassen vermeiden. Echte Preise und

Kurz gesagt
Zwei Tage in Amsterdam sind knapp, aber machbar, wenn du dich konzentrierst. Tag 1 deckt das historische Zentrum, die Grachten und ein großes Museum ab. Tag 2 erkundet den Jordaan, einen Markt und ein ruhiges Viertel. Buche Tickets für das Anne-Frank-Haus und das Rijksmuseum mindestens drei Wochen im Voraus.
Insider-Tipp
Kaufe eine 48-Stunden-GVB-Straßenbahnkarte (EUR 13,50) an jedem Fahrkartenautomaten der U-Bahn. Sie gilt für alle Straßenbahnen, Busse und Fähren und amortisiert sich nach drei Fahrten. Vermeide Einzeltickets.

Amsterdam in 48 Stunden: Cleverer 2-Tage-Plan

Kuratiert von Joan Sanz Aktualisiert:

Sind 2 Tage genug für Amsterdam?

Ja. Du wirst nicht alles sehen. Aber du kannst ein echtes Gefühl für die Stadt bekommen, ohne zu hetzen. Der Trick ist, die Touristenfallen zu überspringen und wie ein Einheimischer zu laufen. Dieser Plan verbraucht etwa 25.000 Schritte pro Tag. Trage bequeme Schuhe.

Tag 1

Morgen: Anne-Frank-Haus und Westerkerk (9:00 bis 12:00 Uhr)

Das Ticket kostet EUR 16. Du musst es sechs bis acht Wochen im Voraus online kaufen. Die Schlange ohne Ticket dauert zwei bis drei Stunden, selbst im Juli 2026. Geh um 9 Uhr, wenn es öffnet. Das Haus selbst ist klein. Die Geschichte ist enorm. Nimm dir 90 Minuten Zeit. Danach geh zur Westerkerk (freier Eintritt, Spende empfohlen). Steig auf den Turm, wenn er geöffnet ist (EUR 10, 10:30 bis 16 Uhr, 184 Stufen, kein Aufzug). Die Aussicht über die Stadt von oben ist den Aufstieg wert. Überspring die Schlange am nahegelegenen „I Amsterdam“-Schild. Es ist immer überfüllt und ehrlich gesagt langweilig.

Später Morgen: Spaziergang durch den Jordaan (12:00 bis 13:30 Uhr)

Geh von der Westerkerk nach Westen in den Jordaan. Das ist das echte Amsterdam. Enge Gassen, versteckte Innenhöfe namens Hofjes und unabhängige Läden. Geh die Prinsengracht Richtung Noordermarkt entlang. Samstags (der 11. Juli ist ein Samstag) ist hier bis 16 Uhr der Biobauernmarkt. Kauf einen Stroopwafel an einem Stand (EUR 2,50, frisch, warm). Ignorier die Souvenirläden an den Hauptgrachten. Bieg in eine zufällige Gasse ein. Je ruhiger die Straße, desto besser.

Mittagessen: Lokaler Treff im Jordaan (13:30 bis 14:30 Uhr)

Iss bei „De Kaaskamer“ in der Runstraat (EUR 12 für ein Käsebrot und Suppe). Oder probier „Winkel 43“ am Noordermarkt für ihren Apfelkuchen (EUR 6,50 pro Stück, legendär, oft 10 Minuten Wartezeit). Iss nicht auf dem Damrak. Das Essen ist überteuert und vergessenswert.

Nachmittag: Rijksmuseum (15:00 bis 17:30 Uhr)

Das Ticket kostet EUR 22,50. Buche online mindestens drei Wochen im Voraus für Juli 2026. Geh um 15 Uhr. Die morgendlichen Menschenmassen lichten sich. Konzentrier dich auf die Ehrenhalle: Rembrandts Nachtwache, Vermeers Milchmädchen. Versuch nicht, alles zu sehen. Wähl zehn Gemälde aus. Nimm dir 90 Minuten Zeit. Dann geh durch den Museumsgarten (kostenlos) zum „I Amsterdam“-Schild hinten. Dieses ist weniger überfüllt.

Später Nachmittag: Vondelpark und Grachten (17:30 bis 19:00 Uhr)

Verlass das Museum und geh über die Straße in den Vondelpark. Geh 15 Minuten nach Süden zum Open-Air-Theater (im Sommer oft kostenlose Konzerte). Hol dir ein Bier an einem Kiosk im Park (EUR 4,50) und setz dich auf eine Bank. Beobachte die Einheimischen. Dann schlender zurück nach Norden entlang der Spiegelgracht. Diese Gegend hat Antiquitätengeschäfte und ruhige Hausboote.

Abend: Abendessen in De Pijp (19:30 bis 21:30 Uhr)

Nimm die Straßenbahnlinie 12 vom Rijksmuseum zur Albert Cuypstraat (5 Minuten). Iss bei „Bazar Amsterdam“ in der Albert Cuypstraat (EUR 18 für ein Hauptgericht, mediterran, belebt, gute Stimmung). Reservierung an einem Samstag empfohlen. Nach dem Abendessen schlender über den Albert-Cuyp-Markt, falls er noch geöffnet ist (samstags bis 17 Uhr geöffnet, also lass ihn heute aus und komm morgen wieder). Stattdessen trink etwas bei „Café 't Smalle“ am Egelantiersgracht (EUR 5 für ein Bier, Terrasse am Grachtenufer).

Tag 2

Morgen: Albert-Cuyp-Markt und Frühstück (9:00 bis 11:00 Uhr)

Sonntag, 12. Juli. Der Markt ist von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Es ist der größte Freiluftmarkt Europas. Iss einen frischen Hering an einem Stand (EUR 3,50, roh mit Zwiebeln essen, am Schwanz halten). Kauf eine Tüte Poffertjes (Mini-Pfannkuchen, EUR 4). Geh die gesamte 1,5 km lange Strecke ab. Kauf keinen Käse auf dem Markt. Die Qualität ist mittelmäßig. Kauf Käse stattdessen in einem Spezialitätengeschäft.

Später Morgen: Grachtenfahrt (11:00 bis 12:30 Uhr)

Buche eine Kleingruppen-Bootstour bei „Those Dam Boat Guys“ (EUR 27, 1,5 Stunden). Sie nehmen maximal 10 Personen. Kein aufgezeichneter Kommentar. Der Kapitän erzählt Geschichten. Größere Boote kosten weniger (EUR 16), aber die Erfahrung ist lauter und überfüllter. Abfahrt ist an der Prinsengracht, 10 Minuten zu Fuß vom Markt entfernt. Nimm eine Jacke mit, auch im Juli. Auf dem Wasser wird es windig.

Mittagessen: Foodhallen (12:30 bis 14:00 Uhr)

Geh von der Grachtenfahrt 15 Minuten nach Norden zu den Foodhallen (Bellamyplein). Es ist eine überdachte Essenshalle mit über 20 Anbietern. Ein Gourmet-Burger kostet EUR 12. Ein Bao-Bun kostet EUR 5. Ein Craft-Bier kostet EUR 6. Es wird zwischen 13 und 14 Uhr sehr voll. Geh um 12:30 Uhr, um einen Sitzplatz zu bekommen. Überspring die Hummerbrötchen. Überteuert und klein.

Nachmittag: A'DAM Lookout und kostenlose Fähre (14:30 bis 17:00 Uhr)

Geh zum Amsterdamer Hauptbahnhof (20 Minuten von den Foodhallen). Nimm die kostenlose Fähre hinter dem Bahnhof nach Buiksloterweg (3 Minuten). Die Fähre fährt 24 Stunden. Auf der anderen Seite ist der A'DAM Lookout (EUR 14,50 für die Aussichtsplattform, EUR 19,50 mit der Schaukel). Die Aussicht über die Stadt ist scharf. Die Schaukel ist ein Gimmick für Instagram. Entscheide selbst, ob dir das wichtig ist. Verbringe maximal 90 Minuten. Dann geh 5 Minuten zum EYE Filmmuseum (freier Eintritt in die Lobby und das Café). Setz dich auf deren Terrasse mit einem Kaffee (EUR 3,50) und sieh den Fähren beim Überqueren zu.

Später Nachmittag: Rückkehr zum Hauptbahnhof und Spaziergang durch das Rotlichtviertel (17:00 bis 18:30 Uhr)

Nimm die Fähre zurück. Dann geh 10 Minuten nach Osten durch das Rotlichtviertel. Tu dies nur bei Tageslicht. Die Gegend ist sicher, aber intensiv. Mach keine Fotos von den Arbeiterinnen. Es ist illegal und respektlos. Geh die Oudezijds Voorburgwal entlang. Sieh dir die Oude Kerk an (Eintritt EUR 10). Überspring die Sexmuseen. Sie sind geschmacklos und überteuert.

Abend: Letztes Abendessen in den Negen Straatjes (19:00 bis 21:00 Uhr)

Das Viertel der Neun Straßen liegt zwischen Prinsengracht und Singel. Iss bei „De Silveren Spiegel“ am Kattengat (EUR 38 für ein Drei-Gänge-Menü, klassisch niederländisch, Reservierung erforderlich). Für eine günstigere Option probier „Café de Klos“ in der Kerkstraat (EUR 20 für Spareribs, keine Reservierung, die Schlange bewegt sich schnell). Nach dem Abendessen trink ein letztes Getränk bei „Café Papeneiland“ an der Prinsengracht (EUR 5 für ein Bier, historisches Interieur, Anne Frank war einmal hier).

Wo man für diese Reiseroute übernachtet

  • Jordaan / Neun Straßen: Zentral für beide Tage. Erwarte EUR 180-250 pro Nacht für ein Doppelzimmer im Juli. Nachts ruhig.
  • De Pijp: Trendy, in der Nähe des Marktes und der Museen. EUR 120-180 pro Nacht. Günstiger.
  • Amsterdam Noord: Günstig (EUR 80-120), ruhig, aber 10 Minuten mit der Fähre vom Hauptbahnhof. Gut, wenn du ein knappes Budget hast.

Praktische Tipps

  • Die Amsterdam City Card (EUR 65 für 48 Stunden) beinhaltet öffentliche Verkehrsmittel und die meisten Museen. Aber sie beinhaltet nicht das Anne-Frank-Haus. Kauf sie nur, wenn du drei oder mehr Museumsbesuche planst.
  • Buche Tickets für das Anne-Frank-Haus, das Rijksmuseum und das Van Gogh Museum online, bevor du ankommst. Juli-Tickets sind 4-6 Wochen im Voraus ausverkauft.
  • Vermeide Frühstücksbuffets im Hotel. Sie kosten EUR 18-25. Kauf stattdessen ein frisches Croissant in einer Bäckerei für EUR 2,50.
  • Achte auf Fahrräder. Sie kommen aus allen Richtungen. Geh nicht auf den Radwegen.
  • Bargeld ist nicht erforderlich, aber einige Marktstände akzeptieren nur Bargeld oder niederländische Maestro-Karten. Nimm für alle Fälle EUR 50 mit.

Beste Touren und Tickets

Ausgewählt von Viator. Bei einer Buchung erhalten wir ggf. eine Provision, ohne Mehrkosten für dich.

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Häufige Fragen

Muss ich Museumstickets für Juli 2026 im Voraus buchen?
Ja. Tickets für das Anne-Frank-Haus sind zwei Monate im Voraus ausverkauft. Das Rijksmuseum und das Van Gogh Museum sind zwei bis drei Wochen im Voraus ausverkauft. Komm nicht ohne Reservierung.
Lohnt sich die I Amsterdam City Card für zwei Tage?
Nur wenn du mindestens drei kostenpflichtige Museen besuchen möchtest. Die 48-Stunden-Karte kostet EUR 65. Ein einzelnes Rijksmuseum-Ticket kostet EUR 22,50. Berechne zuerst deine geplanten Eintritte.
Kann ich an einem Tag sowohl das Rijksmuseum als auch das Van Gogh Museum besuchen?
Technisch gesehen ja. Aber du wirst durch beide hetzen. Das Van Gogh Museum erfordert mindestens 90 Minuten. Wenn du beide machen musst, besuche Van Gogh um 9 Uhr (erster Einlass) und das Rijksmuseum ab 13 Uhr.
Sind Amsterdamer Coffeeshops 2026 für Touristen geöffnet?
Ja. Touristen können in Coffeeshops Cannabis kaufen. Das Verbot für Touristen wurde vorgeschlagen, ist aber 2026 nicht aktiv. Bring einen Ausweis mit. Du musst 18 Jahre oder älter sein.
Wie komme ich am besten vom Flughafen Schiphol ins Stadtzentrum?
Mit dem Zug. Er kostet EUR 5,90 und braucht 15 Minuten bis Amsterdam Hauptbahnhof. Nimm kein Taxi. Es kostet EUR 50-60 und braucht wegen des Verkehrs 30 Minuten.

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